Der Graben und die Pestsäule

Der Graben und die Pestsäule ist einer der vertonten Stopps auf dem selbstgeführten Audioguide durch Wien in Gingerguide. Plane hier etwa ca. 30 Min. ein. Drück vor Ort auf Play für die zwei- bis dreiminütige Geschichte, oder frag den KI-Guide alles darüber.

  • Art Denkmal
  • Empfohlener Aufenthalt ca. 30 Min.
  • Wien Guide Wien
Der Graben und die Pestsäule, Wien
Foto: Wikimedia Commons

Über Der Graben und die Pestsäule

Ein aufwallendes barockes Denkmal am Boulevard Graben, aus Dank nach der Pest von 1679 errichtet. Kaiser Leopold kniet an seinem Sockel, und die ihm zugeschriebene Totenzahl ist umstritten.

Die Pestsäule steht am Graben, einem der prächtigsten Boulevards Wiens. Kaiser Leopold I. gelobte das Denkmal 1679 auf der Flucht vor der Großen Pest und versprach eine Danksäule, falls die Seuche ende. Noch im selben Jahr erhob sich eine provisorische Fassung aus Holz, und das endgültige Marmordenkmal, eine wirbelnde Pyramide aus Wolken, Engeln und Heiligen, wurde 1693 eingeweiht. Es ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht, und seine Bildsprache stützt sich durchweg auf die Zahl Drei.

Obwohl oft allein Johann Bernhard Fischer von Erlach zugeschrieben, war die Säule ein gemeinschaftliches Barockwerk. Der theatralische Wolkenentwurf stammte großenteils von Lodovico Burnacini, mit Bildwerken mehrerer Hände, darunter Paul Strudel und Matthias Rauchmiller. Kaiser Leopold kniet betend am Sockel. Der Graben selbst begann als Verteidigungsgraben vor der römischen und mittelalterlichen Stadtmauer, vor Jahrhunderten zugeschüttet und überbaut.

Wusstest du schon? Obwohl volkstümlich allein Fischer von Erlach zugeschrieben, war die Säule Teamarbeit. Der Entwurf der wirbelnden Wolkenpyramide stammte großenteils vom Theatergestalter Lodovico Burnacini, mit Skulpturen von mehreren verschiedenen Künstlern.

Wie viel Zeit sollte man für Der Graben und die Pestsäule einplanen?

Plane etwa ca. 30 Min. für Der Graben und die Pestsäule ein. Das reicht, um es aufzunehmen und seine vertonte Geschichte zu hören; bleib länger, wenn es dich fesselt. Die Tour ist selbstgeführt, es eilt also nicht.

Lohnt sich Der Graben und die Pestsäule?

Der Graben und die Pestsäule ist eine der 35 Sehenswürdigkeiten, die das Gingerguide-Team in Wien recherchiert und vertont hat, es verdient also einen Platz auf einem selbstgeführten Spaziergang. Seine Geschichte erklärt, warum es zählt, und du kannst den KI-Guide alles fragen, was sie offenlässt.

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Aktualisiert:

Hör die Geschichte von Der Graben und die Pestsäule

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